Nachbarschaftsmütter beeindrucken mit sprachlicher Vielfalt

Im Eltern-Kind-Zentrum „Stubbennest“ in Hamburg-Neuwiedenthal startete Ende Januar ein neuer Schulungsdurchgang für die sogenannten Nachbarschaftsmütter. Die Nachbarschaftsmütter, oft selbst mit Migrationshintergrund, engagieren sich für Familien und deren Integration im Stadtteil.

Damit sie diese Rolle gut ausfüllen können, werden sie vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Hamburg-Harburg e.V. drei Monate zu Fragen rund um Bildung, Erziehung und Gesundheit geschult. „heimspiel“ begrüßte die motivierten „Mütter in Ausbildung“ an ihrem ersten Tag und wünschte alles Gute für die gemeinsame Reise.

Beim ersten Treffen beeindruckte insbesondere die sprachliche Vielfalt, die die Frauen aus Neuwiedenthal mitbringen. Die zukünftigen Nachbarschaftsmütter sprechen gemeinsam zehn verschiedene Sprachen - Afghanisch, Arabisch, Aramäisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Persisch, Philippinisch und Türkisch.

Eine wichtige Qualität, die die Frauen nach ihrer Schulung gewinnbringend einsetzen können, wenn sie andere Frauen und Familien an professionelle Beratungsstellen verweisen, bei Arzt- und Behördenbesuchen begleiten oder beim Ausfüllen von Formularen helfen.

Für weitere Fragen zum Projekt, wenden Sie sich bitte an die Projektleiterinnen Antje Hirt und Ruth Jacobs (nachbarschaftsmuetter(at)drk-harburg(dot)hamburg )